WESTKÜSTE SÜDAFRIKAS & SÜDNAMIBIA – Traumfängerkunden on Tour

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Liebe Traumfänger,

nachdem wir uns wieder eingelebt haben, hier ein kurzer Bericht unserer Reise.

Vorab: Es hat alles geklappt wie geplant!

Die 5 Tage in Kapstadt waren super, wir konnten so ohne Zeitdruck die Stadt und Umgebung erkunden, einschließlich Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Weinverkostung und Township-Besuch. Die Unterkunft in Camps Bay ist absolut empfehlenswert, Peter und Marion sind tolle Gastgeber und konnten uns einige hilfreiche Tipps geben. Besondere Restaurantempfehlung: „The Cotfather“, ein uriges Fischrestaurant, in dem man seinen Fisch selbst an der großen Theke aussuchen kann bevor er fachmännisch gegrillt wird.

 

Der Mietwagen wurde planmäßig und überpünktlich zur Unterkunft gebracht, kleiner Wermutstropfen: Das 2. Reserverad war nicht dabei, angeblich weil zu oft gestohlen. Nun ja, wir haben auch so überlebt 😊.

In Paternoster wohnten wir im letzten Haus des Ortes direkt am Strand, sehr schöne Lage. Gewöhnungsbedürftig die Alarmanlage, die wir prompt auslösten. Der Sicherheitsdienst brauchte nur ca. 5 Minuten! Es gab aber keine weiteren Probleme. Erstaunlicherweise waren die Gaststätten sehr gut besucht, Reservierung war angeraten. Unser Tipp: Das „Voorstrand“ direkt am Strand gelegen.

Die nächste Unterkunft war die Daisy Country Lodge in Springbok. Sehr schöne Lage und ausgesprochen freundliches Personal, leider rochen die Zimmer sehr nach Terpentin, offenbar waren die dunklen Möbel gerade frisch geölt worden.

Der Grenzübertritt nach Namibia war etwas chaotisch, irgendwie wurden wir von einem Schalter zum anderen geschickt, aber nach ca. 2 Stunden war alles überstanden.

Ein Höhepunkt war der Fish River Canyon. Tolle Unterkunft und eine atemberaubende Landschaft. Mehr gibt es nicht zu sagen.

In Lüderitz wohnten wir im Nest-Hotel, ein modernes Hotel sehr im Gegensatz zu den übrigen Unterkünften. Schönes Zimmer mit direktem Meerblick. Leider waren wir vom Service im Restaurant etwas enttäuscht – kalte Kartoffeln, das Essen für meine Frau kam deutlich später als meines. Vom Kellner nur ein Achselzucken – das steht leider im Gegensatz zu dem eher gehobenen Ambiente. Am zweiten Abend gingen wir dann lieber in ein gemütliches Restaurant im Ort – das „Ritzies Seafood“ ist absolut empfehlenswert. Ich kenne keinen Ort, wo man so preiswert und gut Hummer essen könnte.

Höhepunkte von Lüderitz waren der Besuch der versandeten ehemaligen Diamantenstadt Kolmannskop und eine Rundfahrt um die Lüderitz Halbinsel.

Auf dem Weg nach Soussouvlei hatten wir eine Übernachtung im Kanaan Desert Retreat – hier hätten wir es auch länger ausgehalten. Die Rezeption liegt etwas abseits der eigentlichen Unterkunft, wir wurden telefonisch avisiert und am Parkplatz wurden wir gleich mit zwei Gläsern Bier empfangen, bevor es mit dem Landrover zu den Zelten ging. Total nettes Personal, die jeden Wunsch erfüllten. Mein persönliches Highlight: die Fütterung der halbwilden Geparden.

Die Fahrt nach Soussouvlei führte über ziemlich schlechte Straßen, aber wir kamen ohne Panne an unserem Ziel an. Die Lodge innerhalb des Namib Naukluft Parks ist genial gelegen, der Service und das Essen waren ausgezeichnet. Unvergesslich: der Sonnenaufgang in den Dünen! Außerdem leisteten wir uns einen Helicopter-Flug über die Dünen, auch das war spektakulär.

Das Kalahari Farmhouse bot einen guten Gegensatz zu den bisherigen Unterkünften in sehr trockener und karger Umgebung, üppiges Grün herrschte hier vor. Auch hier fühlten wir uns gut umsorgt. Ein lohnenswerter Ausflug neben einer Wildbeobachtungsfahrt von der benachbarten Lodge ist der Besuch des Hardap Staudammes mit dem angeschlossenen Wildpark. Achtung: Beim Eintritt ist nur Barzahlung in Namibia-Dollars möglich, keine Kreditkarten oder Fremdwährung! Hätte uns fast um  den Besuch gebracht, wenn uns nicht eine Gruppe Amerikaner ausgeholfen hätten.

Die letzte Unterkunft war das Goche Ganas Nature Reserve & Wellness Village. Die Nähe zu Windhoek spürte man nicht, die Chalets waren einfach traumhaft. Pool mit Blick auf die weite Landschaft – ein super Abschluss des Urlaubs. Auf Pirschfahrten konnten wir sehr viel Wild sehen, insbesondere viele Giraffen und zwei Nashorn-Familien. Beim Sundowner direkt neben den Rhinos kribbelt es schon etwas. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Sauberkeit in den Chalets ließ etwas zu wünschen übrig. Es war überall sehr staubig.

Die Mietwagen-Rückgabe erfolgte ohne Probleme, ebenso wie der Rückflug. Leider war eine Reisetasche in Katar stehen geblieben und kam erst zwei Tage später an und das, obwohl beim Umsteigen sogar noch einmal die Gepäckaufkleber auf den Bordkarten kontrolliert wurden. Ist uns mit Qatar Airways jetzt schon zum zweiten mal passiert, vielleicht ist die Organisation dort noch nicht ganz optimal.

Insgesamt war es wieder ein toller Urlaub und unser Dank gilt dem gesamten Team der Traumfänger, die diese Reise wieder perfekt organisiert haben. Es wird nicht unsere letzte Reise gewesen sein!

 

Viele Grüße und nochmal vielen Dank

Heidi und Harald Kliem