Mehr Infos

Traumfängerkunden on Tour in Costa Rica

Costa Rica – Tropisches Paradies zwischen Regen- und Trockenwald.

Gibt es einen Ort auf der Welt, bei dem zwischen 18 und 26 Grad innerhalb von 90 Minuten gewechselt werden kann und es ist kein Tropenhaus in einer Stadt? Ja, Costa Rica. Wieder eine Rundreise von Traumfänger organisiert. Anfang Februar geht es los: nach San Jose, der Hauptstadt und gleich am nächsten Morgen nach Tortuguero, ein wieder aufgeforsteter Nationalpark. Leider regnet es untypisch viel, aber es hält uns nicht von den Bootstouren ab. Herrliche Regenwälder mit bunten Vögeln, Kaimanen und Tukane. Nur die Faultiere machen sich etwas rar – sie hängen entgegen der weitläufigen Meinung nicht an jeder Ecke ab. Nach zwei feuchten Tagen erhalten wir dann bei Ankunft unser Auto und los geht das Abenteuer allein auf uns gestellt. Die Übernahme des Autos klappt wie gewohnt am Schnürchen, wie immer sehr gut organisiert. Dank an das Reisebüro. Auf dem Weg nach Boca Tapada, kurz vor Nicaragua, in dem wir abends im Dunkeln ankommen. Und morgens… Hammer: Blick in den Regenwald und wir ergötzen uns auch als Nicht Ornithologen an ganz vielen wunderschönen Vögeln. Bird Whatching ist angesagt (bei rund 920 registrierten Vogelarten was besonders). Natur pur. Leckeres Essen und ein geführter Rundgang durch den Regenwald gehören dazu. Wieder nach zwei Nächten geht es nach La Fortuna in ein Wellnesshotel mit heißen Quellen. Leider verfolgt uns der für diese Jahreszeit untypische Regen. Die immer freundlichen und gut gelaunten Bewohner/innen entschuldigen sich dafür, aber es heißt nun mal Regen- und Nebelwald. Pura Vida heißt das Lebensmotto und wir genießen die satten Wälder mit Wasserfällen, Affen, Schmetterlingen und Vögel, Vögel, Vögel. In La Fortuna nahmen wir nach anfänglicher Ungläubigkeit der Planung die Thermalquellen im Nieselregen gerne an. Auch hier hatte das Reisebüro den richtigen Riecher. Eine Kakao- und Kaffeetour im Kaffee- Arabicaland Costa Rica musste auch sein. Es geht dann weiter an den Pazifik in den Trockenwald. Es wird heißt mit 35 Grad und staubig und wir beschließen dann dort, das Hotel mit seinem herrlichen Blick über Naturschutzgebiete und einem Sonnenuntergang zum Hinknien zu genießen, bevor es dann wieder zurück in den Nebelwald nach Monteverde mit herrlichen Nationalparks zurückgeht. Zu den Fahrten: Das Straßennetz ist bei schlechten Straßen einfach mal klein, alle fahren gefühlt zur gleichen Zeit über die gleichen Straßen, so dass eine vermeintlich kurze Strecke von knapp 200 Kilometer (das war die längste Tour) dann gefühlt auch lange dauert. Aber nur gefühlt; Zeit für entspannte Pausen an Wasserfällen, Kaffeepausen bleibt immer. Wir sehen sogar dank Guide (ohne Guide hätten wir vieles nicht gesehen…) einen Quetzal, sehr seltener Ara. Doch Hobbyornithologen? Ja, kann man in Costa Rica werden… Von dort fahren wir dann wieder an den Pazifik Richtung Manuel Antonio und danach Uvita – Tropenwald mit Pazifik. Die Füße wieder in ein neues Weltmeer stecken- das war der Plan. Dort erleben wir nochmal herrliche Farben, Wälder Tiere und endlich eine lang ersehnte Waltour: wer kann schon einen 30 Tonnen Buckelwal springen sehen? Einmaliges Erlebnis, auch sehen wir vier Buckelwale vor uns herschwimmen, so manche rührselige Träne wird dabei kullern. Herrliche Strände, Schmetterlinge (unser heißgeliebter blauer Morphofalter besucht uns jeden Morgen und der Tag kann starten!), Affen, am besten Brüllaffen, die uns morgens wecken. Was wollen wir mehr? Ein rundum gut gelungener, und geplanter Urlaub nähert sich dann dem Ende. Am letzten Tag des Abfluges gibt es noch mal einen individuellen Ausflug auf eine Kaffeeplantage und wieder erfahren wir anderes und Neues! Kommen wir wieder? Beim ersten Impuls eher nein, wir haben noch so viele Ziele, aber beim zweiten Impuls lächeln wir und mal schauen… Dank an Traumfänger, die uns auch bei einem leichten Stress mit einem Hotel im Nachhinein erfolgreich begleiten und nun heißt es Träume fangen für das nächste Jahr – wieder Afrika…