Xian

TerrakottaarmeeDie Besichtigung der Terrakottaarmee mit ihren 7.000 Krieger- und Pferdefiguren, die seit mehr als 2.000 Jahren das noch ungeöffnete Grab Kaiser Qin Shihuangs bewachen, gehört zu den Höhepunkten einer China-Reise! In den Ausgrabungshallen am Fuß des Li-Berges (ca. 35 km östlich von Xian), werden Ihnen die gigantischen Ausmaße der Grabanlage deutlich. Im Stadtgebiet Xians sollten Sie die „Große Wildganspagode“ im „Tempel des Guten Willens“ besuchen. Die (ursprünglich im Jahre 652 errichtete) Pagode spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung des chinesischen Buddhismus und bietet aus 64 Metern Höhe einen schönen Blick über die Stadt.

Die Stadtmauer von Xian wurde im 14. Jahrhundert erbaut und in den 1980-er Jahren renoviert. Sie ist die größte weitgehend erhaltene Stadtmauer in China. Mit einer Gesamtlänge von insgesamt 13,6 km umschließt sie die Innenstadt. Das Historische Museum vermittelt Ihnen dann sehr anschaulich Eindrücke von der Lebensweise, Kunst und Kultur das alten Chang‘an. Ein Bummel über einen typischen Markt in Xian sowie ein Spaziergang über den zentralen Platz der Stadt mit Glocken- und Trommelturm rundet Ihren Besuch ab.

Luoyang

Shaolin KlosterIn der Lößlandschaft Zentralchinas unweit des Huanghe (Gelber Fluss) haben sich die Vorfahren der Han-Chinesen niedergelassen. Wie Ausgrabungen beweisen, war die Region um Luoyang bereits in der Jungsteinzeit vor rund 5.000 Jahren besiedelt und die Heimat der bekannten Yangshao-Kultur. Um 770 v. Chr. befand sich hier die Hauptstadt der Zhou-Dynastie.

Hauptstadt eines zentralisierten Reiches wurde Luoyang dann erstmals in der Zeit der „Östlichen Han-Dyna-stie“ (206 v. Chr. bis 9 n. Chr.). Der erste buddhistische Tempel Chinas, der „Tempel des Weißen Pferdes“ Baima Si östlich von Luoyang entstand in dieser Zeit. Eine weitere Blütezeit erlebte die Stadt vom späten 5. Jh. bis in die Mitte des 6. Jh. hinein als Hauptstadt der Wei-Dynastie. Mehr als 1.400 buddhistische Tempel soll es damals gegeben haben. In dieser Zeit entstanden auch die ältesten Steinreliefs von Longmen.

Unbedingt zum Besuch sollten die Longmen-Grotten am Ufer des Li-Flusses südlich der Stadt gehören. Diese Grotten (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören neben den Höhlen in Datong und Dunhuang zu den bedeutendsten buddhistischen Kultstätten Chinas. Auf einer Länge von rund einem Kilometer entstanden über Jahrhunderte hinweg an den Felshängen des Yi-Flusses mehr als 1.300 Grotten, 750 Nischen und rund 40 Pagoden. Die größte der über 100.000 aus Stein gehauenen Statuen und Buddhafiguren ist stolze 17 Meter hoch!

Nach einer Fahrt durch karge Berglandschaft erreichen Sie die Heimat aller asiatischen Kampfsportarten: Das wohl berühmteste Kloster Chinas, Shaolin Si, wurde im 5 Jh. errichtet und gilt als Ausgangsort des Chan-/Zen-Buddhismus. Hier wurde das Shaolin-Boxen, die Urform des heutigen Kong Fu, zunächst als eine Art von Gymnastik erfunden, um für die Mönche einen Ausgleich zur Bewegungslosigkeit bei der Meditation zu schaffen.

Guilin

Li FlussDie einzigartige Landschaft in und um Guilin wird gewiss zu einem Höhepunkt Ihrer Reise! Sie können die ganze Schönheit der Region bei einer ausgiebigen Schiffsreise auf dem Li-Fluss, die Sie bis nach Yangshuo, rund 60 km südlich von Guilin, führt, erleben. Einen Besuch der „Schilfrohrflötenhöhle“, einer der schönsten Tropfsteinhöhlen in Guilins Umgebung, und eine Stippvisite am „Elefantenrüsselberg“ sollten Sie unbedingt einplanen . Auf Ihren Wegen durch die Stadt werden Sie immer wieder Blicke auf die markanten Felsgipfel „Berg der Farbigen Schichten“ und „Gipfel der Einzigartigen Schönheit“ erhaschen.