Delhi

India Gate DelhiDelhi – die Hauptstadt Indiens – liegt am Westufer des Yamuna-Flusses am Rande der Ganges-Ebene. Die Stadt blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück und bietet dem Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zum Besichtigungsprogramm in Delhi gehört unbedingt Jama Mas-jid, die größte Moschee Indiens mit Platz für 25.000 Gläubige. Vom Hügel der Moschee aus haben Sie einen Blick auf die Gassen der Altstadt und hinüber zum Roten Fort.

Das Humayun-Mausoleum aus rotem Sandstein ist das älteste Mogul-Grab Delhis und gehört zu den prächtigsten Bauten der Stadt. Die ältesten moslemischen Bauten Indiens findet der Besucher im dem Areal rund um den Turm Qutub Minar. Der Regierungsbezirk New Delhis (Stopps sind im Regierungsviertel nicht erlaubt), wird durch viele palastartige Gebäude im Kolonialstil geprägt. Hier befindet sich auch das India Gate, das dem Arc de Triomphe nachempfunden wurde. Es erinnert an 90.000 indische Soldaten, die im 1. Weltkrieg für die Briten ihr Leben ließen.

Rajasthan:

Agra

Taj MahalZusammen mit Delhi und Jaipur bildet Agra das „Goldene Dreieck“, die beliebteste touristische Reiseroute Indiens. Während vieler Jahre Mogul-Herrschaft war die Stadt mit dem Taj Mahal die Hauptstadt ganz Indiens. Das gewaltige Agra Fort und Itimad-ud-daulah, das sogenannte „Baby Taj“, sind heute weitere Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Auf dem Weg von Delhi nach Agra (etwa 5 Stunden) befindet sich in Sikandra das Mausoleum „Akbar des Großen“ (1555 – 1605). Eine herausragende Sehenswürdigkeit Agras ist das gewaltige dreieckige Fort mit seinen hohen Festungswällen aus rotem Sandstein, das sich im Zentrum der Stadt befindet. Das Taj Mahal jedoch ist der Höhepunkt jeder Indienreise! Der Dichter Tagore beschrieb es poetisch als „eine Träne im Antlitz der Ewigkeit“.

Auf jeden Fall ist es das schönste Denkmal, das je aus Liebe erbaut wurde. Shahjahan ließ es als Grabmal für seine Lieblingsfrau errichten, die 1631 kurz nach der Geburt ihres 14. Kindes starb. Neben dem eigentlichen Grabmal gehören Vorhof, Eingangshalle, Garten, Kanäle und Wasserbecken sowie zwei Moscheen zur Gesamtanlage des Taj Mahal. Das Mausoleum ist von vier hohen Minaretten umgeben. Bitte achten Sie bei Ihrer Reiseplanung darauf, dass das Taj Mahal freitags geschlossen ist!

Fatehpur Sikri – Karauli

Weiter geht es nach Karauli mit Stopp in der „Geisterstadt“ Fatehpur Sikri, der ehemaligen Reichshauptstadt des großen Mogul-Kaisers Akbar. Sie wurde zwischen 1569 und 1585 erbaut, aber schon 1600 aufgrund von Wassermangel wieder verlassen. Ein Rundgang durch die verlassene Stadt lohnt sich, da sie nie erobert und zerstört wurde.

Die religiöse Stadt Karauli wurde 1348 gegründet. In einer ruhigen ländlichen Umgebung befindet sich ein beeindruckender Palast aus dem 17. Jahrhundert und geschichtsträchtige Tempel. Auf dem lokalen Markt werden die typischen Produkte der Regionangeboten.

Jaipur

Palast der Winde- JaipurJaipur wurde ab 1727 vom König und Astrologen Sawai Jai Singh erbaut. Die Stadt ist nach genauen städteplanerischen Prinzipien entwickelt und angelegt worden. Der königliche Stadtpalast erhebt sich genau im Mittelpunkt Jaipurs. Der Palast, der in Teilen auch heute noch von der einst herrschenden Familie bewohnt wird, verknüpft rajputische und mogulische Bauelemente. Eines der prachtvollsten Gebäude der Stadt ist das Hawa Mahal, der „Palast der Winde“. Nicht minder beeindruckend ist das gewaltige Fort Amber, wenige Kilometer vor den Toren Jaipurs.

Die Stadt mit ihren farbenfrohen Märkten ist das Zentrum des indischen Kunsthandwerks. Wegen der Farbe seiner Gebäude wird sie auch „Rosarote Stadt“ genannt. Der Stadtpalast und das interessante Observatorium werden die Schwerpunkte Ihrer Besichtigungen sein.

Pushkar

Nach dem Frühstück Fahrt nach Pushkar, eine der wichtigsten Pilgerstädte der Hindus. Hier gibt es den einzigen Tempel Indiens von Brahma, dem Schöpfergott der hinduistischen Dreifaltigkeit, zu sehen. Natürlich stehen auch ein Marktbesuch und ein Bummel durch die engen Gassen der Altstadt auf dem Programm. Übernachtung in Pushkar. (150 km; F/A)

Bikaner

Während der Fahrt nach Bikaner können Sie weitere Erkundungen im Shekhawati-Gebiet unternehmen. 30 km südlich von Bikaner liegt der Karni-Mata-Tempel (auch als Rattentempel bekannt). Die Gläubigen, die hierher nach Dehsnok pilgern, sind der Überzeugung, dass entschlafene Seelen vor dem Zorn des Totengottes Yama bewahrt werden, indem sie als Ratten wiedergeboren werden.

Bikaner war einst ein bedeutendes Handelszentrum an den Karawanenstraßen, die Westasien mit Indien verbanden. Das Junagarh Fort, Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, gehört zu den im Inneren prächtigsten Forts Rajasthans. Im Unterschied zu den meisten Forts wurde es niemals erobert. Beim Besuch zweier antiker Jain-Tempel im Süden der Altstadt können Sie farbenprächtige Wandmalereien bewundern, wie sie in anderen Jain-Tempeln Indiens nicht üblich sind.

Jaisalmer

JaisalmerJaisalmer, eine ehemalige Karawanenstadt in der Wüste Thar, liegt im westlichen Zipfel Rajasthans. Die Fahrt von Bikaner nach Jaisalmer führt durch eine faszinierende Wüstenlandschaft, vorbei an Oasen und kleinen Bishnoi-Siedlungen. Bishnoi bedeutet Neunundzwanzig. Der Name kommt von 29 ökologischen und spirituellen Geboten, die der Guru Jambheshwar im 16. Jahrhundert aufstellte.

Diese Gebote verbieten u.a. den Verzehr von Fleisch und das Fällen von Bäumen. In Jaisalmer erheben sich die sandgelben Befestigungswälle sowie die Silhouette der Tempel und Paläste von Jaisalmer wie eine Vision aus „Tausendundeiner Nacht“ aus der Wüste Thar. Fast einhundert Türme geben der „Goldenen Stadt“ ihr unverwechselbares Aussehen. Zum Besuchsprogramm gehören Festung und Jain-Tempel, die Altstadt, handeln auf den Basaren und die mit meisterhaften Steinmetzarbeiten verzierten „Havelis“ und ein Wüstenerlebnis beim Sonnenuntergang auf dem Rücken eines Kamels.

Jodhpur

Jodhpur wird nach der Farbe seiner Altstadthäuser auch „Blaue Stadt“ genannt. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Meherangarh, die 125 Meter hoch über dem Ort thront, und unvergleichliche Ausblicke bietet. Unweit davon befindet sich die Gedenkstätte für den populären Herrscher Jaswant Singh, das Jaswant Thada.

Ranakpur

In Ranakur befindet sich der weltberühmte, fast 600 Jahre alte Jain-Tempel von Ranakpur mit seinen filigranen Steinmetzarbeiten. Diese Tempel gehören zu den schönsten Sakralbauten Indiens. Beeindruckend ist auch die Dachkonstruktion des 60 mal 62 Meter großen Chaumukh-Tempels. Sie wird von 1.444 Marmorsäulen getragen, die vom Sockel bis zur Spitze ornamentiert sind.

Udaipur

UdaipurUdaipur kann sich zu Recht mit Beinamen wie „Stadt der Paläste“ und „Märchenland“ schmücken. Entdecken Sie die wohl romantischste Stadt Rajasthans in landschaftlich reizvoller Lage an künstlichen Seen vor den Hügeln des Aravalli- Gebirges! Zu Füßen des Stadtpalastes, der mit seinen Marmorpavillons, Fresken, Wandmalereien, dekorierten Säulen und kleinen Gärten majestätisch über dem Pichola-See thront, pulsiert das Leben der Altstadt mit ihren engen Gassen, zahllosen Geschäften und kleinen Tempeln.

Am Ufer des Pichola-Sees steht der aus weichem gelben Sandstein gefertigte Stadtpalast. Teile des Palastes beherbergen heute ein Museum. In einem weiteren Teil lebt der heutige Maharana von Udaipur, ein dritter Komplex beherbergt ein Hotel. Auch in den Gassen der Altstadt gibt es viel zu entdecken. Natürlich sollte auch eine Bootsfahrt auf dem Pichola-See (bei ausreichendem Wasserstand) auf dem Programm stehen.

Varanasi

VaranasiVaranasi gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Nachmittags Sarnath ist einer der wichtigsten Orte des Buddhismus. Im „Heiligen Hain“ hielt im 6. Jahrhundert v. Chr. Siddharta Gautama – später bekannt als Buddha – seine erste Predigt nach der Erleuchtung. Heute ist der Ort eine Pilgerstätte für Buddhisten aus der ganzen Welt.

Bei Sonnenaufgang können Sie bei einer Bootsfahrt die heiligen Rituale der Gläubigen am Ufer des Ganges erleben, der hier von Tempeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert gesäumt wird. Nirgends ist die Faszination von hinduistischen Riten, lärmenden Menschen, verschmutzten Gassen und majestätischen Ghats größer als hier.

Sie sehen am Ufer rituelle Totenverbrennungen, die ein mystischer Zauber umgibt: Wer in Varanasi stirbt und im Ganges bestattet wird, durchbricht den quälenden Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt und erlangt so die endgültige Erlösung. Am Abend können Sie den beeindruckenden Aarti erleben, eine Gebetszeremonie zur Beschwörung des Ganges. Viele Gläubige und Touristen versammeln sich auf dem Ghat, um sich der einzigartigen Atmosphäre hinzugeben. Im Vordergrund stehen rot-weiß gewandete Priester, die im Rhythmus von Gesängen riesige Öllampen schwenken.

Khajuraho

Die Stadt ist berühmt für ihre prachtvollen Hindutempel. Die Tempel mit ihren meisterhaften Darstellungen der hinduistischen Götterwelt, aber auch mit ihren Skulpturen voller unverblümter Erotik, wurden zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert gebaut und geben bis heute viele Rätsel auf. Die weltberühmten erotischen Darstellungen auf großen Täfelungen an den Fassaden der Haupttempel sind seit ihrer Entdeckung Anlass für manch hitzige Kontroverse unter Gelehrten und lösen auch unter Touristen immer wieder Debatten aus. Die einmaligen Tempelanlagen aus rotgolden leuchtendem Sandstein gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe

Sariska

Landschaftsbild- Ranthambhore NationalparkWährend einer Jeep-Safari durch den Sariska-Nationalpark, der früher einmal das Jagdrevier eines Maharajas war, tauchen Sie ein in die Wildnis Rajasthans. Zu den wilden hier lebenden Tierarten gehören noch wenige Tiger, Antilopen, Sambar- und Axishirsche, Affen, Mungos, Pfauen und viele seltene Vogelarten.

Ranthambore Nationalpark

Hier können Sie während einer Dschungelsafari Hirsche, Hyänen, Antilopen, Schakale, Panther sowie Dschungelkatzen und – mit viel Glück – auch Tiger beobachten und das alte Ranthambore-Fort der Rajputen besuchen.