Bereiten Sie sich auf eine Zeitreise in Indiens glanzvolle Vergangenheit vor. In den beschaulichen Orten des Bundesstaats Karnatka konzentrieren sich UNESCO-Kulturdenkmäler wie in kaum einer anderen Region Indiens. Die Tempel, Paläste, Ruinen und Grabungsstätten von Hampi, Aihole, Pattadakal und Badami werden Sie begeistern. Zum Abschluss können Sie in Goa an einem der Traumstrände entspannen.

Mumbay (Bombay)

Taj Majal MumbaiMumbai hat sich in weniger als 500 Jahren von einem Fischerdorf zu einer Megametropole mit knapp 20 Millionen Einwohnern entwickelt. Die Stadt platzt förmlich aus allen Nähten! Hier werden ca. 40 Prozent von Indiens Bruttosozialprodukt erzeugt. Dennoch liegen Arm und Reich nirgendwo in Indien so dicht beieinander wie in Mumbai. Mumbai bei Nacht bietet die besten Restaurants, Kneipen und Clubs Indiens!

Cochin

Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der pulsierenden Stadt am Arabischen Meer, wie den Mattancherry Dutch Palace, der unter der portugiesischen Herrschaft um 1555 gebaut wurde, die berühmten chinesischen Fischernetze, die Synagoge, und das 500 Jahre alte Fort mit der St.-Francis-Kirche. Die lebendige Hafenstadt an der Südwestküste mit einer der größten Ansammlungen an Sehenswürdigkeiten in ganz Kerala zog schon seit dem 15. Jh. arabische, christliche und jüdische Siedler aus dem nahen Osten an. Das Christentum könnte hier älter sein als in Europa, da es bereits 52 n. Chr. von dem Apostel Thomas hierhergebracht worden sein soll. Die Portugiesen landeten um 1500 in Kochi.

Mysore

MysoreMysore ist berühmt ist für seine Sandelholzverarbeitung. Die ehemalige Hauptstadt des Maharaja-Staates am Fuß des Chamundi-Berges gilt als eine der schönsten Gartenstädte Südindiens. Sie besticht durch ihr traditionelles Ambiente, die Paläste aus dem 19. Jahrhundert sowie durch die lebhaften Märkte. Im 1912 vollendeten märchenhaften Maharaja-Palastes von Mysore verninden sich hinduistische und sarazenische Architekturelemente zu einem harmonischen Ganzen. Auf einem mit 280 kg Blattgold überzogenen Thron hielt der Maharaja hier Audienz. Mit leuchtenden Farben bemalte und goldverzierte Säulen sowie Gemälde berühmter indischer Maler zieren die Empfangshalle. Die Familliengöttin der Herrscher von Mysore ist die Göttin Chamundeswari, die im gleichnamigen Tempel auf dem Chamundi Hill residiert. Von hier oben bietet sich ein wunderbarer Panoramablick auf die Stadt. Die winzige Insel Sriranga-patnam, eine alte Hindu-Pilgerstätte, wurde nach ihrem Tempel aus dem 10. Jh. benannt.

Hassan (Belur & Halebid)

In Sravana Belgola steht die 17 Meter hohe gewaltige monolithische Statue des Heiligen Gomateshvara, eines der Götter der Jain. Wenn Sie die 600 Stufen zum Denkmal (ohne Schuhe) erklommen haben, werden Sie mit einem hinreißenden Blick auf die idyllische Landschaft des Dekkan belohnt. Belur und Halebid sind die beiden schönsten Tempelstädte Indiens. Sie sind für ihre filigranen Skulpturen, die kunstvoll aus dunklem Speckstein herausgearbeitet wurden, weltbekannt. Beim Betrachten der Wandreliefs scheint die mythische indische Götterwelt wieder lebendig zu werden!

Hospet (Hampi)

HampiHampi – die letzte legendäre Hauptstadt eines Hindu-Königreiches, wurde 1565 von islamischen Eroberern zerstört. Die Bauten der alten Stadt, in der einst eine Million Menschen gelebt haben sollen, sind über ein Gebiet von 26 Quadratkilometern verstreut. Manche der Monumente sind noch gut erhalten. Das Wasserversorgungssystem der Stadt funktioniert bis heute. Aber auch die Ruinen vermitteln einen plastischen Eindruck von der Macht und Größe der Hauptstadt der Vijayanagar-Könige.

Badami

Badami, gelegen im „Goldenen Dreieck“ von Karnataka, war die alte Hauptstadt der Chalukya-Dynastie (540 – 757). In diese Zeit fallen die Anfänge der indischen Tempelbaukunst. Aihole ist für den Durga-Tempel bekannt, dessen Besonderheiten ein ovaler Grundriss und ein den Bau überragender Turm sind. Im 7. und 8. Jahrhundert entstanden auch die meisten Tempel in Pattadakal und Umgebung. Der Ort war damals Schauplatz der Krönungsfeierlichkeiten. Das bedeutendste Bauwerk in Pattadakal ist der Lord Shiva gewidmete Sangamesvara-Tempel.
Einer der ältesten Tempel ist der Bhoothnath-Tempel, in dem Shiva verehrt wird.

Majorda Beach GoaGoa

Die immer noch portugiesisch geprägte Stadt mit ihren weißen Kirchen und schönen Sandstränden, aber vor allem die kilometerlangen Traumstrände laden zum Verweilen ein.

An der etwa 100 Kilometer langen Küste Goas befinden sich einige der schönsten und oft noch unberührten Sandstrände Indiens! Sie machen diese Region an der Westküste zu einem der beliebtesten Ferienziele des Subkontinents. Nach erholsamen Stunden am Strand sollten Sie auch Ausflüge in das Landesinnere nicht versäumen. In „Velha Goa“ – Old Goa – erwarten Sie malerische Paläste und Kirchen aus der Zeit der Portugiesen, die diesen Teil Indiens wesentlich mitgeprägt haben. Auch ein Besuch auf dem größten Basar Margaos, dem „Gandhi Market“, lohnt sich. Goas Flughafen „Dabolim Airport“ befindet sich knapp 30 km südlich der Bundeshauptstadt Panaji (Panjim). Es existieren u.a. gute Flugverbindungen nach Delhi, Kolkata (Kalkutta), Mumbai (Bombay), Chennai (Madras), Kochi (Cochin) und Thiruvananthapuram (Trivandrum).

Goa ist auch per Bahn von vielen wichtigen Orten Indiens zu erreichen. Zusammen mit Calangute im Norden gelten die kilometerlangen Sandstrände um Colva als die schönsten von Goa. Dieser oft palmengesäumte Strandabschnitt erstreckt sich – mit Unterbrechungen – von Majorda bis hinunter nach Morbor. Während Colva und Benaulim im Zentrum gelegentlich überlaufen und auch zunehmend verbaut sind, bieten Majorda, Varca und Morbor noch mehr Ruhe und Romantik. Beste Reisezeit für einen Badeaufenthalt in Goa sind die Monate Oktober/November bis März/April.
In der Nebensaison von Mai bis September gibt es an vielen Stränden nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, im Meer zu schwimmen. Bedingt durch den Monsun ist der Seegang hoch und der Strand oft überschwemmt.