Toba See Sumatra

Sumatra

Ihre erstaunliche Vielfalt verdankt die Insel Sumatra ihrer Geschichte und geografischen Lage. An einer der „Wegkreuzungen“ Asiens war sie – manchmal unfreiwillig – seit Beginn des 13. Jahrhunderts Gastgeber für arabische, indische, holländische, britische, japanische und portugiesische Seefahrer und Händler.

Medan im Norden der Insel entwickelte sich zu einem frühen Handelszentrum Asiens. Heute ist Medan Ausgangspunkt für Reisen auf ganz Sumatra. Ein sehenswertes Reiseziel ist der majestätische Toba-See mit der malerischen Insel Samosir in seiner Mitte.

In dieser Region leben die Stämme der Batak bis heute in Großfamilien. Südlich des Äquators siedeln die Minangkabau im Hochland um Bukittinggi und die Kubu-Waldnomaden bei Padang. Die Landschaft Sumatras wird durch Bergregionen mit rauschenden Wasserfällen, rauchende Vulkane und tropische Regenwälder geprägt. Verschiedene Nationalparks ermöglichen Begegnungen mit Tieren und Pflanzen, die in anderen Teilen der Welt ausgestorben sind, und laden zu Erkundungen im tropischen Regenwald oder zu Wanderungen auf Vulkanen ein. Leicht zugänglich ist das Gebiet um Bohorok (Leuser Nationalpark) mit seiner Orang-Utan-Auswilderungsstation.

Internationale Flugverbindungen gibt es von Medan nach Singapur und Malaysia sowie von Padang nach Singapur.

Foto von Sumatra & Java

Java

Java – der „Garten des Orients“ – erlaubt wie keine andere Insel Indonesiens Einblicke in eine wechselvolle Geschichte und in eine einzigartige Kultur und Kunst, die seit Jahrhunderten das Leben auf dem gesamten indonesischen Archipel beeinflusst. Die Eleganz der alten Paläste javanischer Königreiche in den Sultansstädten Yogyakarta und Solo ist ebenso faszinierend wie die Kunst des Wayang-Puppenspiels, die Gamelanmusik, das Ramayana-Ballett, das Batiken oder die Silberschmiedearbeiten. In der Umgebung von Yogyakarta befinden sich der zum Weltkulturerbe gehörende buddhistische Tempelkomplex von Borobudur und die großartigen hinduistischen Tempel von Prambanan.

Mount Bromo

Java ist auch eine Insel der Vulkane, deren 121 zum Teil noch aktive Krater sich majestätisch gen Himmel recken. Zu den schönsten Vulkanlandschaften gehören der Mt. Bromo und der Mt. Ijen. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen und für jeden Reisenden leicht zugänglichen Nationalparks und Naturreservate der Insel. Zu den interessantesten Gebieten gehören in West-Java der Ujung-Kulon-Nationalpark und der Mt.-Gede-Pangrango-Nationalpark, in Zentral-Java das Dieng-Plateau und in Ost-Java die Nationalparks Baluran, Bromo-Tengger-Semeru sowie Ijen-Merapi-Maelang.

Die wichtigsten Ausgangspunkte für Entdeckungen auf Java sind Jakarta, Yogyakarta, Solo und Surabaya. Diese Orte werden auch international direkt von Singapur und Malaysia aus angeflogen. Ost-Java ist zudem auch von der Nachbarinsel Bali aus gut per Fähre und Auto zu erkunden.

Tanztheater

Zentral- und Ostjava

Die beiden alten Sultansstädte Yogyakarta und Solo (Surakarta) sind die Wiege der traditionellen javanischen Kultur. Dieses Erbe – zu dem u.a. auch Gamelan-Musik, Tanz-Dramen und Schattenspieltheater sowie die Kunst der Silberschmiede und des Textildrucks (Batik) gehören – wird bis heute gepflegt. Yogyakarta ist aber vor allem idealer Ausgangspunkt für den Besuch der bedeutenden Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan. Die Umgebung der Stadt lädt ein zu interessanten Exkursionen in wunderschöne Naturlandschaften. Letztere hat auch der Osten Javas zu bieten, der geprägt wird durch gewaltige Vulkanmassive.