Luang Prabang

Luang Prabang (heute eine malerische Kleinstadt am Mekong mit 30.000 Einwohnern) war 800 Jahre lang Residenz der Könige und kultureller Mittelpunkt von Laos. Sehenswert sind vor allem die vielen Pagoden und der alte Königspalast mit dem Nationalmuseum, die berühmten Höhlen von Pak Ou mit ihren zahllosen Buddha-Statuen und eine Bootsfahrt auf dem Mekong. Vor allem aber ist es die unvergleichliche, weltentrückte Atmosphäre der Tempelstadt Luang Prabang, die den Besucher verzaubert.

 

Sehenswertes: die wichtigsten historischen Anlagen sind Wat Visoun (ältester Tempel Luang Prabangs) sowie das benachbarte Kloster Wat Aham, Wat Xieng Thong mit seinen fast bis auf den Boden gezogenen Dächer und der reichen Dekoration der Dachbalken und Sparren. Zum Ausklang des Tages sollten Sie den etwa 100 Meter hohen Tempelberg Phou Si erklimmen und den Blick auf den Mekong und das Städtchen genießen

Foto von Luang Prabang, Bolaven Plateau & Pakse

Pak-Ou-Höhlen

Auf einer Exkursion per Boot auf dem Mekong erreichen Sie die Höhlen von Pak Ou. In den steil aufragenden Kalksteinfelsen am Zusammenfluss von Mekong und Nam Ou befinden sich zwei Höhlen, in denen – scheinbar wahllos – unzählige Buddhafiguren verschiedenster Größen, Stilrichtungen und Epochen aufgestellt sind, und die so zum Wallfahrtsort der Laoten wurden. Von hier aus können Sie u.a. das Dorf Ban Xang Hai (bekannt für das Brennen von Reisschnaps „láo-láo“) und das Weberdorf Ban Xang Khong besuchen.

Bolaven Plateau

Das Bolaven-Plateau liegt im Nordosten der Provinz Champasak. Dieses Hochland ist bekannt für seine Kaffeeplantagen. Sie können Angehörige der ethnischen Gruppe der Laven bei der Arbeit auf den Plantagen beobachten. Unterwegs passieren Sie Dörfer der Katu und Alak. Diese Stämme sind bekannt für die kunstvollen Gesichtstätowierungen ihrer Frauen.

Wat Phou Kreuzfahrer

Pakse – Wat Phou – Insel Khon – Mekong Fälle

Pakse steht in Laos für Wat Phou wie Siem Reap in Kambodscha für Angkor. Auch Pakse war zeitweise Hauptstadt der Khmer und verfügt mit dem Tempel Wat Phou über ein kulturhistorisches Highlight Indochinas. Von Pakse aus erschließt sich dem Besucher das laotische Grenzgebiet zu Kambodscha. Hier ist der Mekong bis zu 14 Kilometer breit und umschließt in der Trockenzeit etwa 4.000 Inseln! Diese einzigartige Landschaft mit dem größten Wasserfall Südostasiens gehört wohl zum Beeindruckendsten, was die Region zu bieten hat.

Teile der großflächigen Tempelanlage Wat Phou wurden bereits im 5./6. Jahrhundert errichtet und sind damit älter als die Tempel von Angkor (Kambodscha). In der Region Siphandone („Viertausend Inseln“), wo der Mekong während der Regenzeit mit 14 Kilometern die größte Breite seines gesamten Laufes erreicht, geht während der Trockenzeit der Pegel zurück und es entstehen tausende Inseln.

Die Insel Khon ist bei den Laoten für besonders gute Kokosnüsse bekannt. Mit ganz viel Glück bekommt man in den Gewässern um Khon auch noch die seltenen Flussdelphine zu sehen. Weitere Besichtigungsstopps sind das Dorf Ban Khon, den Tempel Khon Tai und die Stromschnellen von Somphamith (Li Phi Falls). Südlich der Insel Khon fließt der Mekong auf einer Strecke von etwa 13 Kilometern über viele Stromschnellen und Wasserfälle. Khon Papheng ist der größte Wasserfall. Hier stürzen die Wassermassen eines Mekong-Arms mit lautem Getöse in die Tiefe!