Die Halbinsel Malaysia bietet eine große kulturelle und landschaftliche Vielfalt. So gilt Malakka als historische Schatzkammer Malaysias, in der bis heute in Architektur, Lebensweise und Sprache vieles von den Einflüssen einstiger Kolonialherren (Portugiesen, Holländer, Briten) erhalten geblieben ist. Hier befindet sich der älteste chinesische Tempel Malaysias, die Kampung Keling Moschee, der Dutch Square mit Stadhuys, Kirche und Uhrturm, die Porta de Santiago, die Jonkers Street mit ihren Antiquitätenläden.

Auf dem Weg in die Gebirgslandschaft der Cameron Highlands sollten Sie einen Stopp an den bis zu 400 Meter langen und 120 Meter hohen Sandsteinhöhlen der Batu Caves mit ihren Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Hinduschreinen einplanen.

Zahllose wilde Affen werden Sie beobachten, wenn Sie die 272 Stufen bis hinauf zum Krishna-Schrein erklimmen. Weiter geht es etwa 270 Kilometer nach Norden in die Bergregion „Cameron Highlands“ mit ihrem angenehm kühlen Klima und den vielen Teeplantagen. Unterwegs können Sie sehen, wie Bastkörbe hergestellt werden, und einen Stopp am Iskandar-Wasserfall machen.

Foto von Malakka, Cameron Highlands

Auf dem lärmenden Zentralmarkt von Kota Bharu an der Ostküste der Halbinsel werden neben frischen Lebensmitteln aller Art werden auch Produkte des lokalen Kunstgewerbes wie Drachen, Silberwaren, Batik- und Songket-Stoffe verkauft.

Auf der Weiterfahrt nach Süden laden die palmengesäumten Strände der Ostküste mit ihren malerischen Fischerdörfern oft zum Fotostopp ein. Sie sehen die bekannte „Schwimmende Moschee“, können die Herstellung von Messingwaren und braunem Zucker beobachten und eine Weberei besichtigen. Im Fischerdorf Beserah haben Sie vielleicht das Glück, Wasserbüffel beim „Fischtransport“ zu erleben.

Einer der schönsten Naturausflüge auf der Halbinsel Malaysia führt von Kuantan aus etwa 100 Kilometer nach Südwesten. Per Langboot geht es über kleine Urwaldflüsse zu einer Gruppe von Seen. Vom bekanntesten unter ihnen, dem Chini-See, berichtet die Legende, dass an dieser Stelle eine versunkene Khmer-Stadt liegt. Im Gumun-See soll ein See-Ungeheuer à la „Nessy“ hausen. Besondere Pracht bieten die Seen in den Monaten Juli bis Januar zur Zeit der Lotusblüte.