PenangEin besonderer Vorteil Penangs besteht darin, dass die Insel neben erholsamem Strandleben auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Etwa drei Tage sollte man schon einplanen, will man sich einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten und einen Eindruck vom Leben auf der Insel verschaffen.

In den Hotels des Batu Ferringhi Strandes und in der Stadt Georgetown hat sich auch ein gewisses Nachtleben entwickelt, das anderenorts in Malaysia kaum anzutreffen ist. Penang ist damit eine gute Adresse für unternehmungslustige Urlauber.

Bereits seit dem 16. Jahrhundert leben chinesische Kaufleute auf Penang. Durch Eheschließungen mit Malaysierinnen entstand die ethnische Gruppe der Sino-Malaysier, deren Männer „Baba“ und Frauen „Nyonya“ genannt werden. Kultur und Lebensweise, vor allem aber die delikate Küche der Baba Nyonya lernen Sie bei einem Besuch eines der vielen Restaurants kennen. Beim morgendlichen Bummel durch die Marktstraßen von Little India können Sie das traditionelle Herstellungsverfahren malaysischen Kaffees in einer Rösterei kennenlernen.

Einen Einblick in die Religion der Hindus gewinnen Sie beim Besuch des Tempels Sri Mahamariamman. Auch der berühmte Schlangentempel und der Thai-Tempel Wat Chaya Mangalaram sind einen Besuch wert. Das historische Stadtzentrum Georgetowns mit dem chinesischen Kuan-Yin-Tempel aus dem frühen 19. Jh., der maurische Prachtbau der Kapitan-Kling-Moschee sowie das alte chinesische Klanhaus Khoo Kongsi, das im Architekturstil der späten Qing-Dynastie errichtet wurde, wird Ihnen in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Foto von Penang

Penangs Flughafen ist mit vielen asiatischen Metropolen durch Direktflüge verbunden. Mehrmals täglich fliegt Malaysia Airlines die Insel von Kuala Lumpur aus an. Durch die Penang-Brücke besteht eine direkte Verbindung zum Festland. Die Insel Langkawi ist per Express-Fähre erreichbar.

Da das Meer fast immer aufgewühlt ist, ist klares Meerwasser die Ausnahme und Baden im Meer generell nur eingeschränkt möglich.