Kreuzfahrtschiff in Burma

Die Reise in das „Land der Flüsse“ ist auch heute noch eine Pionierreise. Wer auf gehobenen Reisekomfort verzichten kann, wird hier durch ein Burma entschädigt, das sich oft noch wie vor 100 Jahren präsentiert: unverfälscht, exotisch, unvergesslich. Entdecken Sie eine Region, die abseits der üblichen Touristenrouten einzigartige Sehenswürdigkeiten und kulturelle Schätze zu bieten hat.

Hier an der Grenze zu Bangladesh haben sich über Jahrhunderte hinweg mongolische und indoeuropäische Völker vermischt, sind Buddhismus und Brahmanismus enge Verbindungen eingegangen, zu denen später islamische Einflüsse hinzukamen. Üppige tropische Vegetation und zahllose Flussläufe als Lebensadern der Region tragen dazu bei, dass sich Rakhine (Arakan) bis heute deutlich von anderen Teilen Myanmars unterscheidet.

Die Hafenstadt Sittwe liegt an der Mündung des Kaladan in den Golf von Bengalen. Sittwe (Akyab) ist seit 2.000 Jahren besiedelt und besonders während der britischen Kolonialherrschaft blühte hier der internationale Handel entlang der Küste.

Leben am Fluss nahe Sittwe

Zwei große Lastdampfschiffe pendelten damals täglich zwischen Sittwe und Kalkutta. Besuchen Sie das Buddhistische Museum und den großen Buddha der Thetkyamuni-Pagode.

Mit dem Fährschiff geht es auf dem Kaladan River stromaufwärts. Danach danach geht es weiter auf den Flüssen Theinganadi und Henyakaw. Während der Fahrt können Sie viele Wasservögel beobachten und die Natur genießen. Nach insgesamt etwa 6 Stunden erreichen Sie Myohaung, die „Alte Stadt“ Mrauk.

Auf dem Sonnendeck

Das 1433 vom Rakhaing-König Minzawmun gegründete Mrauk U war einst das Zentrum des mächtigen Königreiches Rakhine. Ein Netz von Kanälen machte es möglich, dass selbst große Schiffe vom Meer aus die Stadt erreichen konnten. Mrauk U war bis zum Untergang des rakhinesischen Reiches eine blühende Hauptstadt und ein kulturelles Zentrum des Landes. Mauern und Tore aus Sandsteinblöcken und Lehm sind heute alles, was vom alten Königspalast übrig geblieben ist. Ein Museum innerhalb der alten Palastmauern enthält jedoch eine schöne Sammlung religiöser Skulpturen und anderer Kunstgegenstände.

Junge Mönche

Die Tempelanlage Shittaung („Pagode der 80.000 Bildnisse“) ist die besterhaltene Anlage der Stadt. Ihr Name bezieht sich auf die riesige Anzahl heiliger Bildnisse, die hier gefunden wurden. Die achteckige Andaw-Pagode, die „Teller-Pagode“ Laungbanpyauk, die würdevolle Sakyamanaung-Pagode und der größte Stupa der Region sollte ebenfalls auf Ihrem Besuchsprogramm stehen.

Den Ra-khaing-Chroniken zufolge wurde Vesali im Jahre 327 gegründet. Archäologen nehmen an, dass dieses Königreich bis in das 8. Jahrhundert hinein Bestand hatte. Reste der alten Stadtbegrenzungen sind bis heute zwischen grünen Reisfeldern zu sehen. Weiter geht es zur berühmten Mahamuni-Pagode auf dem Siriguttahügel am nordöstlichen Ende der alten Stadt Dhanyawady. Hier war einst die Mahamuni-Buddhastatue untergebracht, die heute in Mandalay zu bewundern ist.