Yangon & Goldener Felsen

Yangon liegt im fruchtbaren Delta Südmyanmars. Viel tropisches Grün und zahllose Stupas prägen die Stadt. Trotz einiger Neubauten hat die Stadt noch ein sehr unverfälschtes Erscheinungsbild, sind viele der Einwohner noch immer mit dem traditionellen Longyi bekleidet. Sehenswertes: Botataung-Pagode am Ufer des Yangon River, Nationalmuseum, Sule-Pagode mit ihrer 48 Meter hohen, goldenen Kuppel und als absoluter Höhepunkt der gesamten Reise die 2.500 Jahre alte Shwedagon-Pagode, die einst errichtet wurde, um acht heilige Haare Buddhas aufzubewahren. Der glockenförmige Hauptbau ist heute mit über 60 Tonnen (!) Blattgold bedeckt.

Pagode Yangoon

Kyaikhtiyo

Goldener FelsenDer „Goldene Felsen“ liegt etwa 85 Kilometer nordöstlich von Yangon. Auf dem Weg dorthin fahren Sie durch eines der am intensivsten bestellten Reisanbaugebiete Myanmars. In Bago sollten Sie natürlich den Stolz der Stadt, die 114 Meter hohe Shwemawdaw-Pagode, und den 55 Meter langen liegenden Shwethalyaung-Buddha besuchen. Die Mühen des etwa einstündigen Aufstieges (auf gut begehbarem und großteils asphaltiertem Fahrweg) werden durch einen phantastischen Ausblick vom Gipfel mit der Kyaikhtiyo-Pagode belohnt. Diese kleine Pagode steht auf einem vergoldeten Felsblock, der den Eindruck erweckt, er könne jeden Moment in die Tiefe stürzen.

Mönche in Mandalay

Mandalay

Mandalay war die letzte Hauptstadt Myanmars vor der Machtübernahme durch die Briten und hat bis heute eine herausragende historisch-kulturelle Bedeutung. Ungefähr 60 Prozent aller Mönche des Landes leben in diesem Gebiet, das seinen Namen dem Mandalay Hill verdankt. Dieser 236 Meter hohe Hügel erhebt sich nordöstlich des Mandalay Forts. Wichtigste Sehenswürdigkeiten Mandalays sind die Kutodaw-Pagode mit dem „größten Buch der Welt“, das Kloster Shwenandaw als Musterbeispiel eines traditionellen burmesischen Holzklosters und die Mahamuni-Pagode als eines der bedeutendsten Heiligtümer des ganzen Landes.

Fährmann

Ein Bootsausflug auf dem Irrawaddy führt Sie nach nach Mingun. Die Pagode von Mingun sollte dereinst die größte der Welt werden, wurde aber nie fertig gestellt. Die „Glocke von Mingun“ gilt als die größte funktionierende Glocke der Welt, die Hsinbyume-Pagode als eine der schönsten Burmas. Die ehemaligen Königsstädte Amarapura, Sagaing und Inwa (Ava) geben Zeugnis untergegangener Königsstädte. Spazieren Sie über die U-Bein-Brücke und genießen Sie den einmaligen Blick vom Sagaing-Hill auf die über 600 an den Hängen und auf den Hügeln verstreuten Stupas, Pagoden oder Höhlentempel.

Monywa liegt in landschaftlich reizvoller und intensiv landwirtschaftlich genutzter Umgebung am Ufer des Flusses Chindwin, etwa 135 Kilometer nordwestlich von Mandalay. Überqueren Sie den Chindwin per Fähre und fahren Sie weiter zu den Pow-Win-Höhlen. Archäologische Funde belegen, dass dieses Höhlensystem bereits vor Urzeiten bewohnt war. Heute findet man in den Höhlen interessante Wandmalereien und unzählige Buddhafiguren.