Ko SamuiKo Samui ist die größte einer Gruppe von über 80 kleinen Inseln im Golf von Siam, rund 800 km südlich von Bangkok. Kokospalmen, eine üppige tropische Vegetation und viele Berge und Hügel prägen die Landschaft Samuis.

Lange Sandstrände bei Chaweng und Lamai, aber auch im Norden und Westen, sowie viele kleine romantische Buchten ließen die Insel schnell vom geheimen Insidertipp zum beliebten und bekannten Badeziel werden.

Legere Atmosphäre und Gemütlichkeit prägen Ko Samui bis heute. Speziell Chaweng hat sich jedoch zu einem touristischen Zentrum entwickelt, in dem es lebhaft zugeht und wo viele Restaurants, Pubs, Diskotheken, Geschäfte und inzwischen sogar moderne Einkaufszentren ihr Publikum anziehen.

Auch im weiter südlich gelegenen Lamai gibt es inzwischen eine gute Auswahl an Restaurants und Bars sowie kleine Supermärkte und andere Einkaufsmöglichkeiten, dennoch ist dieser Strandabschnitt weniger lebhaft als Chaweng. Vorwiegend ruhig und beschaulich geht es an den Stränden der Nordküste zu. Auch hier muss der Gast aber nicht auf örtliche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten verzichten.

Anreise & Klima

Ko Samui wird von „Bangkok Airways“ unter anderem fast stündlich von Bangkok sowie täglich von Phuket und Chiang Mai angeflogen. Internationale Verbindungen existieren nach Singapur und Hongkong. Die Insel ist auch per Fähre oder Expressboot von verschiedenen Piers bei Surat Thani zu erreichen. Von Ko Samui bestehen Verbindungen mit Booten und Expressbooten (Katamaran) zu den Inseln Ko Phangan und Ko Tao.

Ko Samui kann ganzjährig bereist werden, da das der Insel eigene Mikroklima die Auswirkungen des Südwestmonsuns abschwächt. Als beste Reisezeit gilt – im Gegensatz zu den Badeorten westlich des Festlandsockels – die Periode Juni bis Oktober. Niederschlagsreicher ist speziell an der Ostküste Samuis die Zeit von Mitte November bis Anfang Februar sowie der Monat Mai, wobei auch in dieser Zeit komplett verregnete Tage die Ausnahme und stattdessen kurze tropische Schauer die Regel sind. An einigen Strandabschnitten Ko Samuis (Choeng Mon Beach, nördlicher Chaweng Beach u.a.) ist Baden im Meer bei Ebbe vor allem von Mai bis Oktober nur eingeschränkt möglich.

Nordküste: Maenam Beach

Mit etwa 4 Kilometern ist Maenam im Norden Samuis einer der längsten Strände der Insel. Wenngleich sich an der Inselstraße und im Dorf Maenam bereits eine Infrastruktur mit Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten entwickelt hat, bleibt der Maenam Beach vorerst weiter ein Strand für ruhesuchende Gäste. Der Sandstrand ist hier etwas grobkörniger als in Chaweng und fällt steiler ab.

Dadurch ist Schwimmen im Meer ganzjährig und gezeitenunabhängig möglich. Die Breite des Strandes hängt stark von der Tide ab. Maenam ist bei Surfern und zunehmend auch bei Kite-Surfern (Kite-Surfe-Schule am Strand) beliebt. Golfer finden mit dem 18-Loch-Championship-Golfplatz von Satiburi beste Voraussetzungen für ihren Sport. Die Fahrtzeit in das Zentrum von Chaweng beträgt etwa 20 bis 25 Minuten.

Nordküste: Bophut Beach

Bophut BeachDie weit geschwungene Bucht des Bophut Beach erstreckt sich über etwa 2,5 Kilometer im Norden Samuis. Die Wege zu den Unterhaltungs- und Freizeitangeboten Chawengs sind kurz (etwa 10 Fahrminuten), entlang der Inselstraße haben sich jedoch inzwischen in Bophut selbst viele Restaurants, Pubs und Einkaufsmöglichkeiten etabliert.

Am Bophut Beach gibt es heute Unterkünfte jeder Kategorie vom einfachen Gästehaus bis zum Luxusresort. Der gelbe Sand der Bophut Beach ist gröber als der von Chaweng oder Lamai, da der (bei Flut schmale) Strand aber steiler abfällt, ist Baden im Meer bei Ebbe und Flut möglich. Abhängig von Jahreszeit und Strömung kann der Untergund im Wasser etwas schlickig sein.

Ostküste: Chaweng Beach

Chaweng BeachSchon beim Anflug auf Samui ist dieser „Bilderbuchstrand“ im Osten der Insel nicht zu übersehen. Unter Palmen am feinsandigen weißen Strand drängen sich Resorts und Hotels sowie Strandrestaurants dicht an dicht. Mit insgesamt etwa 6 Kilometern bietet der Chaweng Beach auch Strandwanderern ausreichend Länge.

Vom 5-Sterne-Hotel bis zur einfacheren Bungalowanlage finden sich alle Arten von Unterkünften, letztere weichen allerdings zunehmend internationalen Hotelketten. Am nördlichen Abschnitt des Strandes (Chaweng Yai) erreicht der puderfeine Sandstrand bei Ebbe mit fast 100 Metern seine größte Breite. Schwimmen im Meer ist an diesem Abschnitt von Mai bis Oktober und bei Ebbe nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, dafür bieten ein vorgelagertes Riff und eine kleine Insel aber recht gute Schnorchelmöglichkeiten.

Beste Bedingungen zum Schwimmen im Meer (unabhängig von den Gezeiten) bieten der zentrale und südliche Chaweng Beach mit seinem feinen weißen Sand. Ab Mittag erwacht dann auch der Ort Chaweng zum Leben und unzählige Geschäfte, Supermärkte und Boutiquen, Restaurants, Bars und Pubs sowie Reisebüros werben um Kundschaft.

Der Strand – tagsüber Revier vieler Strandverkäufer, Wassersportanbieter und Jetski-Verleiher – verwandelt sich an vielen Abschnitten am Abend bei gutem Wetter in ein einziges Open-Air-Strandrestaurant mit zahllosen Lichtern.

Leider wurde noch kein Mittel gefunden, den Verkauf und das nächtliche Abfeuern von Feuerwerkskörpern am Chaweng Beach stärker einzudämmen bzw. zu reglementieren.

Ostküste: Chaweng Noi Beach

Chaweng NoiDieser südliche Teil der Strände von Chaweng ist durch einen kleinen Felsvorsprung vom zentralen Strandabschnitt getrennt, der den „Durchgangsverkehr“ zahlloser Strandwanderer und Händler unterbindet und für eine ruhigere Atmosphäre sorgt. Der reichlich einen Kilometer lange, weiße Sandstrand bietet mit seinen Palmen, dem hügeligen Hinterland und einigen Felsen im Meer eine malerische Kulisse. Gäste dieses Strandabschnitts können das Zentrum Chawengs sowohl zu Fuß, als auch mit den Minibussen der Insel gut erreichen. Baden im Meer ist bei Ebbe und Flut möglich, wobei die Brandung von November bis März/April etwas stärker werden kann.

Ko Samui • Ostküste • Coral Cove Beach

Etwa 6 Kilometer südlich von Chaweng findet man an der Inselstraße einen ruhigen kleinen Sandstrand (grobkörnig), der – malerisch von Felsen, Klippen, Palmen und kleinen Resorts gesäumt – zu einem der romantischsten Orte vor der Bergkulisse Samuis gehört. Zahlreiche Felsen im Wasser machen das Revier besonders für Schnorchler interessant. Bei Flut und ruhiger See ist aber auch Schwimmen im Meer problemlos möglich. Hier finden Sie Ruhe und Erholung…und Chaweng liegt noch fast vor der Tür!

Ostküste: Lamai Beach

Lamai BeachLamai hat sich zum zweiten Zentrum des Tourismus auf Ko Samui entwickelt. Im Gegensatz zu Chaweng findet man hier neben Hotels mit internationalem Standard aber noch viele einfache Gästehäuser und Resorts. Das macht Lamai auch bei jungen Leuten mit schmalerer Reisekasse beliebt. Der etwa 4 Kilometer lange Strand selbst gehört zu den besten Samuis und wird im Norden und Süden durch Felsen begrenzt. Am zentralen Abschnitt des weißen und vereinzelt von Felsen durchsetzten Sandstrandes ist Baden und Schwimmen im Meer bei Ebbe und Flut uneingeschränkt möglich. Im südlichen Teil kann der Strand bei hohen Wasserständen sehr schmal werden. Lamai bietet eine Fülle von Restaurants und auch einfachen Straßenküchen sowie Bars, Pubs und Einkaufsmöglichkeiten. Große klimatisierte Einkaufszentren wie in Chaweng sucht man in Lamai noch vergeblich, die landestypischen Shops bieten aber Waren aller Art an. Einem abendlichen Abstecher nach Chaweng steht nichts im Wege, denn länger als 15 Minuten braucht man mit den preiswerten Sammeltaxis oder mit Shuttle-Angeboten der Hotels nicht bis dort hin.
Leider wurde auch hier am Lamai Beach noch kein Mittel gefunden, den Verkauf und das nächtliche Abfeuern von Feuerwerkskörpern stärker einzudämmen bzw. zu reglementieren.