Insel Koh Lanta

Dicht bewaldete Hügel, lange Sandstrände, gemütliche Resorts mit direktem Strandzugang und zahlreiche Strandrestaurants mit einem vorzüglichen Angebot an Meeresfrüchten prägen Ko Lanta im Süden der Provinz Krabi. Im Unterschied zu den bekannteren Inseln wie Phuket oder Samui ist es hier noch sehr ursprünglich und der Tourismus verteilt sich auf viele verschiedene Strandabschnitte und Buchten. Nicht zuletzt wegen der moderateren Hotepreise und Nebenkosten hat sich Ko Lanta in den letzten Jahren zum gefragten Ziel für Ruhesuchende und Familien entwickelt. Ein Nachtleben gibt es hier nur in Ansätzen, dafür sitzt man abends mit anderen Reisenden gemütlich in der Strandbar oder bummelt durch die Geschäfte Saladans. Von Ko Lanta aus werden interessante Ausflüge und Exkursionen zu den Inseln des „Ko Lanta National Marine Park“ und in die Inselwelt vor Trang angeboten. Taucher zieht es in die Tauchgründe um die unbewohnten Inseln Ko Rok Noi und Ko Rok Yai.

Foto von Koh Lanta

Klong Dao Beach

Der bislang bekannteste Strand der Insel schließt sich südlich an das Dorf Saladan (mit Fähranleger, einfachen Geschäften und Restaurants) an und erstreckt sich über etwa 2 Kilometer. Er bietet die größte Dichte an Hotels, Resorts, Restaurants und Bars, macht aber keineswegs einen überlaufenen Eindruck. Klong Dao ist ein flach abfallender und von Casuarinen gesäumter Sandstrand, dessen feiner Sand in einigen Abschnitten (im Süden) von Felsen durchsetzt ist. Die Breite des Strandes schwankt Gezeitenabhängig. Um schwimmtiefes Wasser zu erreichen, muss man bei Ebbe etwas weiter ins Meer hinaus laufen, dafür können Kinder gefahrlos baden und am Strand spielen. Am Abend servieren die Restaurants am Strand oft Meeresfrüchte zu günstigen Preisen.

Phra Ae Beach (Long Beach)

Dieser rund 3 Kilometer lange Sandstrand beginnt etwa 3,5 Kilometer südlich von Saladan und ist nur durch ein kleines Kap vom nördlich benachbarten Klong Dao Beach getrennt. Der Strand fällt etwas steiler ab als am Klong Dao Beach und bietet im nördlichen und zentralen Teil beste Bedingungen zum Schwimmen im Meer. Am südlichen Ende ist der Strand stärker von Felsen durchsetzt. Am Long Beach gibt es noch nicht die Dichte von Resorts und Restaurants/Bars am Strand wie beim nördlichen Nachbarn. Einige – großteils einfache – Restaurants sind jedoch auch hier vorhanden. Dazu kommen Restaurants und gelegentlich Einkaufsmöglichkeiten im Hinterland entlang der Inselstraße. Für ein Ruhe und Erholung suchendes Publikum ist der Long Beach bestens geeignet und wenn doch einmal eine Strandparty steigt, sollte man einfach mitfeiern!

Mai Phai Beach (Bamboo Beach / Last Beach)

Dieser ruhige und romantische Strand ist der letzte im Süden der Westküste (deshalb auch „Last Beach“) vor Beginn des Nationalparkgeländes. Der „Bamboo Beach“ (heller feiner Sand, besonders im Norden felsdurchsetzt) ist etwa 500 Meter lang und wird durch die Berge des Nationalparks eingerahmt. Er ist gut zum Schwimmen im Meer geeignet, nur bei ausgeprägtem Niedrigwasser gibt es Einschränkungen. An den Felsen bestehen Schnorchelmöglichkeiten. Es gibt einige einfache Resorts und Restaurants, darüber hinaus jedoch keine Einkaufs- oder Unterhaltungsmöglichkeiten.

Anreise & Klima

Ko Lanta erreicht man in der Saison von November bis April per Fähre in etwa 11⁄2 Stunden von Krabi, in etwa 1 Stunde von Phi Phi oder in etwa 2 1⁄4 Stunden von Phuket. Ganzjährig ist die Insel per Auto-Transfer auf dem Festland und 2 x Autofähre erreichbar. Dieser Transfer dauert ab Flughafen Krabi etwa 2 1⁄2 Stunden. Anreisen von Khao Lak, Ko Hai oder Trang sind ebenfalls möglich. Beste Reisezeit für Ko Lanta sind die Monate November bis April, doch auch in der Monsunzeit lässt sich die Region gut bereisen. So bieten die Monate Mai und Juni meist sonniges Wetter, das nur am Nachmittag oft von kurzen Regenschauern unterbrochen wird. Von Juli bis Oktober nimmt die Niederschlagshäufigkeit zu, komplett verregnete Tage bleiben aber auch dann die Ausnahme. Höherer Wellengang und kräftige Winde sorgen in der Monsunzeit allerdings gelegentlich dafür, dass Treibgut an die Küsten angeschwemmt wird und Bootsausflüge oder Tauchausflüge nicht durchgeführt werden können. Tauchschulen bleiben in dieser Zeit in der Regel geschlossen. Dennoch sind die Vorteile der Nebensaison – wenige Touristen und weitaus günstigere Hotelpreise – nicht zu verachten!