Amman ist die Hauptstadt Jordaniens und mit 3,2 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt des Landes. Hier hat auch König Abdullah II seinen Sitz. Sie erstreckt sich auf insgesamt 19 Hügeln den sogenannten Zirkeln. Die Finanzmetropole des Landes ist im Aufschwung und wird immer moderner mit gläsernen Hochhäusern und jeder Menge neuer Hotels. Der Herkules Tempel auf der Zitadelle und das römische Amphitheater gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch der prächtige Bau der König Abdullah Moschee ist ein Besuch wert. In den Siqs kann man auf Märkten und Geschäften alles kaufen, was man zum Leben braucht.

Amman

Nur eine Stunde Fahrt entfernt befindet sich die ehemalige römische Stadt Jerash. Sie zählt heute zu der größten und eine der besterhalten Ausgrabungen des römischen Reiches. Die Ursprünge der Stadt liegen jedoch weit vor der Zeit der Römer und gehen bis in die Bronzezeit zurück. Unter römischer Herrschaft und als Teil der Deka Polis, erlebte die Stadt Ihren Aufschwung. Sie wuchs stätig und während der römischen Expansionskriege in Asien, wurde sie bedeutende Handelsstadt. Nach einem Erdbeben im Jahr 658 wurde die zerstörte Stadt aufgegeben und sich selbst überlassen. Heute wurden einige Baudenkmäler wieder instandgesetzt und sind nun zugänglich für Jedermann. Wenn man die Wege entlang der Bauten geht, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Man hört formlich das Klappern der beschlagenen Kutschräder auf den dicken Pflastersteinen. Mehrmals jährlich finden Veranstaltungen statt und zeigen die Blütezeit der Handelsmetropole.

Jerash

Der berühmte Berg Nebo liegt unweit von Amman entfernt. Er ist 808 Meter hoch und bietet einen Blick in das Jordantal. Bei guter Sicht kann man bis nach Jerusalem oder Jericho in das „gelobte Land“ sehen. Auf der Spitze des Berges ist ein Bronzekreuz und ein großer runder Stein, welcher als Grabstein Moses‘ bezeichnet wird.

Vom Berg Nebo aus erreicht man in ein paar Autominuten die Stadt Madaba. Sie ist berühmt für ihre vielen Mosaike. Hier wurde einst die größte Mosaikkarte vom Heiligen Land gefunden. Begraben in einer griech. orthodoxen Kirche, lag es lange verborgen bis man diese Kirche wieder aufbaute. Es war einiges zerstört, doch ein Großteil der Karte konnte widerhergestellt werden und ist nun am Boden zu bewundern. Man kann auch viele Mosaikmanufakturen besuchen und sich anschauen, in welcher filigranen Arbeit diese Bilder entstehen.