Bay of Islands Nordinsel

Eine Rundreise über die Nordinsel Neuseelands ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte des Landes und gleichermaßen eine Reise durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen.

Im hohen Norden steht man an der Wiege der neuseeländischen Geschichte. In der Bay of Islands, einer idyllischen Bucht voller kleiner Inselgruppen, wurden damals erbitterte Kriege gekämpft. Hier wurde schließlich der Vertrag von Waitangi unterschrieben und das erste Parlament gegründet.
Am Cape Reinga erreichen Sie nach der Fahrt vorbei an kilometerlangen einsamen Sandstränden die nördlichste Spitze Neuseelands.

Auckland auf der Nordinsel

Auckland ist eine kosmopolitische, quirlige Stadt und die größte Metropole Neuseelands. Sie lockt mit völlig gegensätzlichen Freizeitbeschäftigungen. Von Shopping, Spitzenklasse-Restaurants und einem vielseitigen Unterhaltungsprogramm abgesehen, liegt das wunderbare Meer mit seinen malerischen Inseln direkt vor der Haustüre und bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten, die fantastische Natur zu genießen.

Foto von Nordinsel

Rotorua ist eine Hochburg der Maori-Kultur und der geothermischen Aktivität. Heiße Quellen, blubbernde Schlammlöcher, Schwefeldämpfe und zischende Geysire lassen keinen Zweifel an der turbulenten geologischen Geschichte Neuseelands. Und es war dieselbe Geschichte, welche die drei Vulkane Mount Tongariro, Ruapehu and Ngauruahoe erschuf, die über dem Tongariro-Nationalpark thronen. Die Maorikultur hat hier traditionell Ihr Stammland mit vielen zum Teil autarken Communities und reichhaltiger Kultur.

An der Ostküste in der Hawke’s Bay betritt man eine ganz andere Welt aus zerklüfteten Bergketten, wellenförmigen Tälern und weiten Sandstränden. Die Region ist bekannt für ihre Art-Deco-Architektur und hervorragende Weine. Besonders die roten Reben erreichen Weltklasse und ergeben mit den exquisiten, lokal produzierten Lebensmitteln eine hervorragende Mahlzeit.

Das Northland hat zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Beide Küsten sind unberührt, doch die Westküste zeigt sich eher zerklüftet und einfach, während die Ostküste etwas stärker besiedelt ist.
Warme und subtropische Sommer und gemäßigte Winter bestimmen das Klima in einem Wechsel von Sonneschein, Wind und Regenperioden.

Weinanbau

Der Weinanbau entwickelte sich insbesondere auf der Nordinsel zu weltweit preisgekrönter Qualität. Reisen zu Weingütern mit Verkostungen und zugehöriger Gourmetküche liegen voll im Trend.

Die Route an der Westküste in Richtung Norden führt zum Urvater aller Kauri-Bäume, zu Tane Mahuta, dem größten und ältesten Urwaldriesen des Landes. Dort, wo einst mächtige Kauriwälder das Land bedeckten, steht heute ein immergrüner Mischwald. Hokianga sieht ganz anders aus: Riesige weiße Sanddünen und kleine Siedlungen säumen das Ufer des Hokianga Harbour. Sandboarden ist ein beliebter Freizeitsport. Weiter nördlich liegt das Cape Reinga, wo Pazifik und Tasmanische See aufeinandertreffen.

Die Ostküste mit ihren unberührten weißen Sandstränden verfügt über einen ganz anderen Charmeund lädt somit zum Entspannen ein. Ruhigere Aktivitäten, wie Golfen, Schwimmen, Segel oder Tauchen, stehen auf dem Programm. In der Bay of Islands bietet sich eine Bootsfahrt an, um die Inselwelt und Delfine zu entdecken. Auf den Waitangi Treaty Grounds kann man in die Geschichte Neuseelands und die Kultur der Maori eintauchen.

Im Südwesten bei Plymouth liegt der vielleicht unberührteste Nationalpark der Nordinsel. Der Mt. Egmont Nationalpark verdankt dem gleichnamigen riesigen Vulkankegel seinen Namen. An seinen Hängen steht ein dichter, gemäßigter Regenwald, wie aus dem Märchenbuch, der zu langen mehrtägigen Wanderungen durch dieses grüne Paradies einlädt.

Whangarei ist eine der größeren Städte und bietet zahlreiche Unterkünfte. Hier lebt man Northland-Lifestyle. Viele Cafés reihen sich entlang der Promenade und bieten einen wunderbaren Einblick in das Leben im Yachthafen. Der Bauernmarkt jeden Samstagmorgen ist ein absolutes Highlight.