Abenteuerlust und die Freiheit eines längeren Auslandsaufenthaltes locken derzeit viele junge Menschen nach Neuseeland. Ein Working Holiday oder AuPair Jahr kann eine der tollsten Erfahrungen fürs Leben sein. Nach dem Schulabschluss, Studium oder erfolgreich abgeschlossener Ausbildung ist das DIE Gelegenheit, unabhängig und frei von Zwängen die Welt und sich selbst zu entdecken!

Das Working Holiday Visum für Neuseeland gewährt 18-30 jährigen Reisenden einen 12-monatigen Aufenthalt im Land. Finanzieren kann man das Ganze durch Jobs vor Ort. Die Auswahl ist dabei fast grenzenlos – so kann man auf einer Farm bleiben und Obst pflücken oder man heuert als Kellner in einem flippigen Pub in Queenstown an.

Kajaking im Abel Tasman NPWer möchte, kann bis zu 6 Monate bei einem Arbeitgeber verweilen, bevor die Weiterreise angetreten wird oder ein Arbeitsplatzwechsel ansteht.

Natürlich ist das vorrangige Ziel nicht die Arbeit, sondern so viel wie möglich von Land und Leuten zu sehen. Nach dem doch ungewohnt langen Flug und der Anreise nach Auckland oder Christchurch erlebt man ein wahres Hochgefühl beim Verlassen des Flughafenterminals. Endlich angekommen – 1000 wunderbare Eindrücke!

Die anfänglichen kleinen Sprach- und „Kulturunterschiede“ entwickeln sich schnell zum eigenen, neuen Lebensgefühl. Hat man erst die organisatorischen Dinge, wie das z.B. die Eröffnung eines Bankkontos, erledigt, lassen sich (mit genügend finanziellem Polster) die ersten Tage und Wochen entspannt gestalten. Rucksackreisende aus aller Welt tummeln sich meist in den sogenannten Backpackerhostels, wo man auch als Alleinreisender schnell Anschluss und hilfreiche Tipps findet.

Nun kann die Reise los gehen. Dies kann ganz individuell geschehen: ein Greyhound Busticket kaufen und los; oder ein eigenes Auto/Minibus erwerben und selbst fahren.

Übernachtungsmöglichkeiten finden sich in Hostels, Motels und Campingplätzen auch für das kleine Budget. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bucht diese vorab und wirft einen manchmal recht hilfreichen Blick in das Internet/ den Reiseführer. In den „Ernte- und Feldarbeit“ – Regionen sind die Unterkünfte auch oft bei der Jobsuche behilflich.

Alternativ kann man sich der zahlreich angebotenen Touren anschließen. Auch hier gibt es viele verschiedene Angebote von Tagesausflügen bis zu mehrtägigen Wander- oder auch Biketouren durch die Wildnis Neuseelands. Übernachtungsmöglichkeiten, Tourinhalte und Teilnehmer sind bunt gemixt. Ortskundige, einheimische Guides erzählen und berichten gern über die Landschaft und auch Kultur der Ureinwohner.

Kajaking Abel Tasman NP

Ohne Stress ist es jedem selbst überlassen, wie lange er sich wo aufhält. Ruhige Tage an den vielen langen Stränden – vielleicht sogar ein Surfkurs, Wanderungen durch die wunderschönen Nationalparks, das Entdecken der aufregenden Städte und Erlebnisse, die in keinem Reiseführer stehen, machen diesen individuellen Aufenthalt so besonders.

Mit einem lachenden und weinenden Auge nimmt man so neue Eindrücke, ein gutes Sprachverständnis, neu gewonnen Freundschaften, eine Erfahrung fürs Leben und immer wieder packendes Reisefieber mit nach Hause.