Fort Simpson

Fort Simpson ist ein auf einer Insel zwischen den Strömen Liard und McKenzie gelegenes Örtchen, das ursprünglich eine indianische Siedlung und später ein Posten des Pelzhandels war. Direkt vor den Toren fließen die mächtigen Flüsse Liard River und McKenzie zusammen und bilden ein Flussbett von bis zu 3 Kilometer Breite und 10–15 Metern Tiefe. Dabei sind die Flüsse in 7 von 12 Monaten zugefroren und wahrscheinlich auch gerade deshalb die wichtigsten Verkehrsverbindungen in den North West Territories.

Fort Simpson kann man ab der Hauptstadt Yellowknife oder aber auch ab Whitehose mit der First Air erreichen. Das ist besonders für die Reisenden von Interesse, die nicht eine Reise mit dem Camper planen, sondern mit einzelnen Flugstrecken die riesigen Ländereien des North West Territories erfahren wollen. Ein durchaus lohnenswerter, zeitsparender Weg zur Erkundung des Landes.

Hay River

Das kleine Fischerstädtchen mit beschaulichem Hafen ist am Süd-Ende des großen Sklavensees gelegen. Am Ortseingang auf der anderen Seite des gleichnamigen Flusses, Hay River gelegen, findet der Interessierte Reisende die Community und Hauptverwaltung der Dene Nation. Die Dene sind ein sehr gastfreundliches und am Austausch der Kulturen interessiertes zahlenmäßig stark vertretenes Volk der Ureinwohner Kanadas.

Sie untergliedern sich in vier große Völker namens Hunderippen (Dogribs), Chipeweyan, den Dene selbst und dem Slavey Volk. Die Dene, übrigens sprachlich verwandt mit den Ketschua-sprachigen Völkern Südamerikas, sind ein klassisches Volk von Fischern, Jägern, Waldläufern sowie Bewohner der südlichen Tundren.

Im Sommer ist das Kanu und im Winter der Hundeschlitten Hauptfortbewegungsmittel gewesen, Dies hat sich natürlich in unseren Tagen geändert. Der Skido (Motorschlitten) und das Motorboot haben Einzug gehalten um den Menschen das Leben in dieser harten und entbehrungsreichen Naturlandschaft erleichtert.