Bryce Canyon

Tausende von vielfarbigen Kalkstein ‘Hoodoos’ steigen vom östlichen Rand des „Paunsaugunt Plateau“ empor. Sie gelten bei den Paiute First Nations als die versteinerten Überreste früherer Menschen, die aufgrund Ihrer bösen Taten von einem rachsüchtigen Gott in Stein verwandelt wurden und nun gefangen in der Zeit für alle Ewigkeit mahnen.

Für den mormonischen Siedler Ebenezer Bryce, der hier im späten 19. Jahrhundert lebte, war dieses Amphitheater “ein verdammt schlechter Ort, um eine Kuh zu verlieren”.

Millionen von Besuchern kommen jedes Jahr und für die meisten von Ihnen ist der Bryce Canyon ein wahres Fantasyland, wo wunderliche Türme in unendlichen Größen und Formen von Minute zu Minute Ihre Farben und Schattierungen im Zug der Sonnenspiele und Wolkenbilder, die über ihnen hinziehen, wechseln.

Der Bryce Canyon National Park selbst ist mit 56 Quadratmeilen nicht sehr groß, aber er ist ein Juwel. Die Aussicht von der Abbruchkante auf 2500 Metern Höhe ist überwältigend. Dies gilt besonders bei Sonnenaufgang, da sich ein Großteil der Schlucht nach Osten öffnet.

Sie können die einfache 18-Meilen weite, landschaftlich reizvolle Fahrt zur Bruchkante (Rim) des Parks wählen oder auch einem der insgesamt 60 Meilen langen Wanderwege nutzen, um die verschiedenen Felsformationen zu erleben. Es gibt kurze Spaziergänge, wie den zum „Garten der Königin“ (2 Meilen) und längere Touren, wie den „Fairyland Loop“ (8 Meilen).

 

Zion Nationalpark

Der älteste und vielleicht schönste Park Utahs, wurde nach dem alten hebräischen Wort für “Heiligtum” benannt. Dies sagt eine Menge über die Schönheit des Parks aus. Wenn Sie den Zion Canyon zum ersten Mal betreten, ist dies leicht am Flusslauf des unscheinbaren kleinen Virgin River zu erkennen, der sich bis 350 Meter tief in die Sandsteinwände des Tales geschnitten hat.

 

Einige der größten Felsbrocken, die der Besucher vielleicht je selbst gesehen hat, beeindruckten auch die mormonischen Siedler so sehr, dass Sie Ihnen Namen wie „Angels Landing“, „Die drei Patriarchen“ oder auch „Westlicher Tempel und „Großer weißer Thron“ gaben.

Der Besucher muss einen Parkplatz für sein Auto suchen, um ins Herz des Canyons vorzudringen, da auf der Straße hinein nur die kostenlosen Shuttle-Busse zugelassen sind.

Die 229-Quadratmeilen Parkland sind mit vielen Wanderwegen durchzogen. Unternehmen Sie eine kurzen Spaziergang auf dem gepflasterten Weg zum dramatischen Abgrund des Zion Canyons. Wenn Sie dort am Rand stehen kommt Frieden und Inspiration von allein zu Ihnen.

Zion ist auch bekannt für seine Slot Canyons, sowie Zion Narrow (engste Stelle), wo Wanderer über die flachen Wasser des Virgin River setzen können. Parallel ragen 600 Meter hohe Klippen über den Köpfen empor und sind dabei rund 9 Meter voneinander entfernt.

In den Kolob Canyons, dem westlichsten Teil des Parks, führt eine 14-Meilen Trail zum Fuß des „Kolub Arch“, möglicherweise dem größte freistehende Felsenbogen der Welt.