Death Valley

Gelegen in den nördlichen Ausläufern der Mojave Wüste, erfreut sich das Death Valley der zweifelhaften Auszeichnung der tiefste, trockenste und heißeste Ort in Amerika zu sein. Mit sengenden Sommern, wo die Temperaturen bis auf 51 Grad Celsius klettern können (ein Spitzenwert wurde in 1913 mit 56 C° erreicht), ist es einer der lebensfeindlichsten Ort weltweit überhaupt.

 

Sein furchteinflößender Name zieht Besucher aus aller Welt an und animiert das Tal zu erleben. Was die Urlauber zum Besuch treibt ist nicht das brutale Umfeld des Death Valley, sondern seine spektakulären sowienach Tageslicht und Jahrszeit ständig variierenden Farbenkleider. So stehen Schluchten wie der „Dry Bone Canyon“ im totalen Kontrast zu den dramatisch aufsteigenden Bergen wie z. B. der Teleskope Peak mit ca. 3200 m Höhe.

Unter der Wüstensonne gibt es trotz des Wechsels von Hitze und Kälte in der Nacht hunderte von verschiedenen Tierarten, die den widrigen Lebensbedingungen trotzen. Sehr viele davon sind endemisch, kommen also nur im Death Valley und sonst nirgends auf der Welt vor.

Das Death Valley ist im eigentlichen Sinne gar kein Tal, sonder eine verkrustete Salzpfanne, die zwischen den beiden gegenüberliegenden Berghängen langsam absinkt, während über Tausenden von Jahren die umgebenden Gebirge anstiegen. Inmitten des schmalen, engen Parkareals, das sich in der Länge über ca. 200 km hinzieht, ist einer der bekanntesten Plätze die „Artists Palette“. Hier haben mineralische Ablagerungen rote, orangefarbene, rosane oder lilafarbene Schwaden auf dem Boden gemalt.

Ein anderer Punkt ist „Zabriskie Point“ mit seinen Ausblicken auf faltige Hügel und sahara-ähnliche Sanddünen. Ein absolut lohnenswerter Weg ist auch die Fahrstrasse, welche als Sackgasse zu dem circa 1500 m hohen Ausblickpunkt „Dantes View“ führt. Von hier aus haben Sie einen 360 Grad Rundumblick mit einer Fernsicht bis zu 150 Kilometer!

 

Joshua Tree

Weiter südlich auf dem Weg nach Los Angeles liegt der Joshua Tree Nationalpark, eine Wüstenlandschaft mit einer Ausdehnung von 800.000 Acres, dessen auffälligstes Merkmal der markante und allgegenwärtige Kakteenbaum, genannt Joshua Tree ist. Der Baum schmückt sich im Frühling mit einer Fülle von wunderschönen cremig-weissen Blüten und ist dann eine wahre Pracht.

 

Namensgeber des Gewächses waren einst Mormonen , denen die seitlichen Äste wie die zum Himmel erhobenen Arme Ihres Propheten Joshua, suchend nach dem Weg ins Heilige Land, vorkamen. Der Nationalpark ist eines der beliebtesten Areale zum Felsenklettern in den USA, dessen Level in den Kletterouten von gefällig bis extrem herausfordernd reichen.