Markt in La Paz

 

La Paz

In einer Höhe von 3.200 bis 4.100 Metern befindet sich Boliviens Regierungssitz und gilt damit als der höchstgelegene der Erde. Wer seine Bolivienreise in La Paz beginnt, sollte ein paar Tage am Anfang einplanen, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Die Stadt liegt etwas geschützt im Talkessel des Rio Chokeyapu und kann somit ganzjährig gleichbleibender Temperatur aufwarten. Besonders interessant sind auch die riesigen Markthallen, in denen nicht nur mit Obst und Gemüse gehandelt wird. Hier kann man alles erwerben von skurrilem, wie getrockneten Lama Embryos, über rituelle Waren und Stoffe, bis hin zu Schwarzmarktgütern.

Blick auf La Paz

Der südliche Teil der Stadt ist etwas tiefer gelegen und dort leben die etwas besser situierten Bolivianer. Es empfiehlt sich nicht durch die Armenviertel, wie El Alto zu laufen und schon gar nichts nachts. Ein Taxi ist eine gute Alternative und auch sehr günstig. Die Kirche San Francisco und der Prado sind immer einen Besuch wert, genauso wie der Präsidentenpalast und das Parlament. Außerdem gibt es eine Seilbahn nach El Alto hinauf, welche zu einem Preis von 3 Bolivianos (0,39 €, Stand Aug. 2016) ein sehr schönes Panorama über die Stadt bietet. Während der Fahrt und auch in der Station in El Alto braucht man keine Sicherheitsbedenken zu haben. Wer gerne etwas im Park spazieren möchte, kann in Miraflores den botanischen Garten besuchen.

Blick auf Sucre

 

Sucre

Die nur sechstgrößte Stadt Boliviens ist die Hauptstadt und Sitz des obersten Gerichtshofes. Ursprünglich hieß die Stadt La Plata, wegen des reichen Silbervorkommens. Nach der Unabhängigkeit von Spanien, wurde die Stadt in Sucre umbenannt und aufgrund der schlechten Verbindung mit dem Rest des Landes, der Regierungssitz nach La Paz verlegt. Die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und mit ihren weißen Gebäuden und den zahlreichen Plätzen sehr schön anzusehen. Viele Kolonialhäuser aus dem 18. Jahrhundert stehen noch gut erhalten in der Stadt.