Zum Pflichtprogramm einer jeden Peru Reise gehört natürlich auch der Besuch des Weltwunders Machu Picchu. Es gibt viele verschiede Wege die auf ca. 3.400 Meter Höhe liegende Inkastadt zu erreichen. Erster Anlaufpunkt ist die Stadt Cusco, welche unkompliziert mit dem Flugzeug ab Lima anzufliegen ist.

Machu Picchu

Cusco

Cusco bedeutet so viel wie „Nabel der Welt“, denn laut einer Sage der Quechua-Indianer sind hier um 1.200 n.Chr. die ersten Menschen entstanden. Sie haben die Stadt gegründet und schnell entwickelte sich die Stadt in ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Reiches. Cusco ist nach den vier Himmelsrichtungen des Andenkreuzes aufgeteilt und bildet das Zentrum.

Die geschichtsträchtige Atmosphäre und erstaunliche architektonische Gestaltung machen Cusco zu einer der aufregendsten Städte der Welt. Wenn nachts die Lichter Hausfassaden und Torbögen am Plaza de Armas in ein warmes Licht tauchen, fühlt man sich wie in die Zeit der Inka zurück versetzt.

 

Sehenswert sind bei einem Stadtrundgang durch die engen Gassen die Kathedrale und der Sonnentempel Koricancha. Das Umland wirkt wie ein riesiges Freilichtmuseum. Die heiligen Städte und Festungen, aber auch die riesigen Terrassenanlagen sind atemberaubend.

Von hier können Ausflüge unternommen werden zu den sehenswerten Orten des Heiligen Tals, wie zum Beispiel zu den Inkaterrassen in Moray oder zu den Salzterrassen bei Maras. Um Machu Picchu zu besuchen geht es von Ollanta, mit der Festung von Ollantaytambo, per Zug bis nach Aguas Calientes. Von dort verkehrt ein Shuttlebus die steilen und engen Serpentinen hinauf zur Zitadelle.

 

Machu Picchu

Machu Picchu mit LamaDie Ruinenstadt in den Anden wurde im 15. Jahrhundert auf einem Bergrücken in etwa 2.350 Metern Höhe erbaut. Die Stadt befindet sich etwa 75 Kilometer von Cusco entfernt und ist über viele kleine Wege mit Machu Picchu verbunden. Man kann noch heute noch auf dem Inkatrail die Stadt zu Fuß, in mehrtägigen Wandertouren erreichen.

Die Anlage wurde nie von den Spaniern entdeckt und so stieß erst im Jahre 1911 den Forscher Hiram Bingham auf die verwitterten Mauern der ehemals mächtigen Stadt. Heute zählt Sie zu einem der sieben Weltwunder der Neuzeit und lockt jährlich zahlreiche Touristen an. Tickets sollte man unbedingt vorher buchen, denn pro Tag ist die Besucherzahl auf max. 2.500 beschränkt.

Die 216 steinernen Häuser sind auf Terrassen angelegt und mit Treppen verbunden. Forscher gehen heute davon aus, dass zu seiner Blütezeit etwa 1.000 Menschen dort lebten. Man weiß jedoch relativ wenig über die Stadt und deren Entstehung.