Chiclayo wird auch die Stadt der Freundschaft genannt. Denn die Herzlichkeit der Bürger überträgt sich sofort auf einen selbst. Unweit der Stadt liegen jede Menge Grabstätten der Mochica-Kultur. Die bedeutendsten Funde sind die Gruft des Herrn von Sipan mit zwei Lehmpyramiden sowie vielen kunstvollen Grabbeigaben aus Gold, Silber, Kupfer oder Halbedelsteinen und die Ruinenstätte von Túcume mit 26 Lehmpyramiden.

Chiclayo Gruft

Im Tal der Pyramiden stehen die bis zu 40 Meter hohen Bauwerke auf einer Fläche von etwa 220 Hektar verteilt. Nicht ganz so bedeutend wie die zwei Fundstätten aber ebenfalls interessant ist auch der Mercado Modelo in Chiclayo, wo sich Schamanen der Umgebung mit allem versorgen können, was sie benötigen. Die ausgezeichnete Küche verwöhnt ein jeden Gaumen und runden einen Besuch der kulturträchtigen Stadt ab.

Weniger Geschichte aber dafür beindruckende Landschaft bietet sich dem Besucher der Ort Piura. Hier trifft die Sechura Wüste auf den Ozean und man hat das ganze Jahr über ein angenehmes, trockenes Klima. Am Strand von Máncora kann man entweder selbst aktiv werden und sich mit einem Surfbrett ins kühle Nass begeben, oder den anderen Surfern vom Strand aus zuschauen.

Chan Chan

Die Stadt Trujillo liegt etwa 560 km nördlich von Lima. Hier sind noch prächtige Herrenhäuser und Kirchen aus der Kolonialzeit erhalten geblieben. An den vielen schönen Stränden der Umgebung, kann man auch noch heute die typischen Fischerboote aus Schilf bestaunen. Die Binsenboote werden Caballitos de Totora genannt und erfordern einiges an Übung um nicht wieder gleich ins Wasser zu fallen. Nur 5 km nordwestlich von Trujillo liegt die Metropole aus Lehm. Chan Chan war das administrative Zentrum des Chimú-Reiches und ist mit den Meterhohen, kunstvoll verzierten Mauern aus Lehm, sehr beeindruckend.