Die kleine Hafenstadt Pisco liegt etwa 235 km südlich von Lima und ist der ideale Ausgangspunkt für Touren in den National Park von Paracas und zu den Islas Ballestas. Die Halbinsel Paracas ist ein Naturreservat, in dem man jede Menge Vogelarten beobachten kann. Der Candelabro de Paracas ist eine riesige Felsenzeichnung, die ähnlich wie die berühmten Nasca- Linien, in den Fels gescharrt wurde, jedoch wesentlich jünger ist.

Paracas

Man vermutet, dass dies lediglich zur Orientierung für Seefahrer diente. Mit dem Schnellboot erreicht man von hier aus die Ballestas Inseln, wo man neben zahlreichen Tieren auch den Guano-Kormoran, peruanische Pelikane und mit etwas Glück sogar einen der berühmten Humboldt-Pinguine beobachten kann.

Nasca Linien

Die berühmten Scharrbilder (Geoglyphen) bei Nasca können bequem mit der Cessna von Paracas oder Colca aus überflogen werden. Nur aus der Luft erkennt man die riesig großen Abbildungen von Tieren und Menschen. Auf einer Gesamtfläche von 500 km² befinden sich bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen.

Viele Theorien drehen sich um diese Bilder, und reichen von einfachen „Bitten um Regen“ oder „einer erfolgreichen Ernte“ bis hin zu Landeplätzen von Außerirdischen. Ein geheimnisvoller Ort der zu einer Peru Reise unbedingt dazugehört.

 

Arequipa, auch die „weiße Stadt“ genannt, liegt im Süden Perus und ist ein großartiges Erbe aus der Kolonialzeit. Die Häuser bestehen aus weißem Lava-Gestein und beeindrucken mit erhabener Architektur.

Die Altstadt besticht durch harmonische Arkaden, Fassaden und Kuppeln aus Sillar- Lavagestein, welche noch so gut erhalten sind, dass sie zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurden.

Die Stadt besticht zudem mit 340 Sonnentagen im Jahr und den Schneebedeckten Vulkanen im Umland. Arequipa gilt als idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Colca Canyon.

Colca Canyon

Der Colca Canyon durchschneidet das Land mit einer bis zu 3.000 Meter tiefen Schlucht. Damit liegt er weltweit auf Platz zwei der Canyons. Zudem ist er die Heimat des imposanten Kondors. Der heilige Vogel der Anden erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 3,50 Meter.