Die Namib ist die älteste Wüste der Welt und eine der trockensten Regionen der Erde. Das spürt man auf der Haut, man fühlt sich schnell förmlich ausgedörrt und sollte dringend darauf achten, genug zu trinken! Eines der schönsten und bekanntesten Naturschauspiele erwartet den Besucher mit den riesigen Dünen von Sossusvlei, die im wechselnden Tageslicht mit den verschiedensten Farbnuancen beeindrucken.

Sossusvlei

Am schönsten sind die apricotfarbenen bis tiefroten Dünen mit gestochen scharfen Silhouetten vor tiefblauem Himmel jedoch am Morgen bei Sonnenaufgang. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit dafür, die Fahrt vom Eingang zum Namib Naukluft Nationalpark bis zu den Dünen nimmt schon etwas Zeit in Anspruch, es sind immerhin 60km!

Sesriem CanyonAuch der Sesriem Canyon, kurz hinter dem Parkeingang lohnt den 30 m tiefen Abstieg. Es ist kühler hier und die schräg fallenden Sonnenstrahlen zeichnen geheimnisvolle Muster an die schroff aufragenden Wände. Der Canyon führt nur sehr selten Wasser, es gibt jedoch fast immer ein paar Tümpel. Daher kommt auch der Name: die ersten Siedler mussten sechs Ochsenwagenriemen (Afrikaans: ses riem) zusammenbinden, um das Wasser von den Tümpeln hochzuziehen.

In Richtung Norden geht es durch ein Wahnsinns-Panorama wechselnder Landschaften mit uralten Bergen, weiten, menschenleeren Landschaften in ungestörter Ruhe und einer unfassbaren Weite. Wer den Aufstieg nicht schaut, wird vom Gipfel der Blutkuppe mit einer beeindruckenden Aussicht in die scheinbar unendliche Weite und einem ganz besonderen Moment belohnt.

Swakopmund Tour aufs Meer

Swakopmund mit seinem vom Jugendstil geprägten Stadtbild und den vielen deutschen Geschäften wirkt ein wenig wie eine Filmkulisse, wie ein Stück deutscher Vergangenheit mitten in Afrika. Von hier aus sollten Sie unbedingt eine Tour ins „Dünenmeer“ unternehmen, um die kleinen Tiere der Wüste kennenzulernen und eine Fahrt aufs Meer wagen, um die Kolonien der Seelöwen und mit ein wenig Glück Delfine zu sehen.